Wer nutzt eXTra?

Seit Beginn des Jahres 2016 ist die Verwendung von eXTra in vielen Meldeverfahren zur sozialen Sicherung verpflichtend. Grundlage hierfür ist § 17 DEÜV (Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung).

Im Bereich der sozialen Sicherung ist eXTra weit verbreitet:

  • Die Deutsche Rentenversicherung tauscht beginnend in 2007 mit 11 Fachverfahren über eXTra insgesamt (2015) ca. 78 Millionen Meldungen mit mehreren Behörden und den Arbeitgebern aus. Ab dem 01.01.2018 wird die Rentenversicherung in ihrem Intranet zudem einen "eXTra-spezifischen Enterprise Service Bus - eESB" in der Produktion für ihre Fachdienste zur Verfügung stellen. Mit dem eESB werden weitere Verfahren - wie zum Beispiel das Klinikverfahren reha § 301, das Verfahren elektronischer Rechtsverkehr ("eGericht") sowie der elektronische Workflow - in der Rentenversicherung entwickelt.

  • Beginnend in 2010 werden 14 Fachverfahren der Gesetzlichen Krankenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit und der berufsständischen Versorgungseinrichtungen durch 3,5 Millionen Arbeitgeber mit ingesamt (2015) ca. 215 Millionen Meldungen mittels eXTra bedient.

  • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung tauscht über ihr XUV-Verfahren Daten mit den angeschlossenen Unfallversicherungsträgern aus.

  • Seit 2015 können Rechenzentren Meldungen mittels eXTra an die SOKA-BAU Wiesbaden senden.

Im kommunalen Bereich können Unternehmen seit 2016 ihre Anträge zur Straßensondernutzung in Berlin mit dem elektronischen Genehmigungsverfahren auf Basis von eXTra senden.